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	<description>Sozial. Kreativ. Flexibel</description>
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		<title>NRW bleib sozial! &#8211; Wir waren dabei</title>
		<link>https://skf-brilon.de/nrw-bleib-sozial-wir-waren-dabei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 09:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 13.11.2024 hat unser Verein an der Kundgebung &#8222;NRW bleib sozial!&#8220; auf den Rheinwiesen in Düsseldorf teilgenommen. Zusammen mit dem Caritasverband Brilon haben unsere Mitarbeiterinnen Präsenz gezeigt &#8211; für Chancengleichheit,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.11.2024 hat unser Verein an der Kundgebung &#8222;NRW bleib sozial!&#8220; auf den Rheinwiesen in Düsseldorf teilgenommen. Zusammen mit dem Caritasverband Brilon haben unsere Mitarbeiterinnen Präsenz gezeigt &#8211; für Chancengleichheit, soziale Sicherheit, Solidarität und faire Finanzierung und gegen Kürzungen im sozialen Bereich. Die Teilnehmerzahl war beeindruckend und wir freuen uns, Teil dieser wichtigen Aktion gewesen zu sein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zuversicht und Zusammenhalt – gerade jetzt</title>
		<link>https://skf-brilon.de/zuversicht-und-zusammenhalt-gerade-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 11:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Zuversicht und Zusammenhalt – gerade jetzt SkF: Frühzeitige Beratung hilft Härten vermeiden Dortmund, 14.12.2022. Angesichts der großen Sorgen vieler Menschen ruft der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF) dazu auf,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Zuversicht und Zusammenhalt – gerade jetzt</h1>
<h2>SkF: Frühzeitige Beratung hilft Härten vermeiden</h2>
<p>Dortmund, 14.12.2022. Angesichts der großen Sorgen vieler Menschen ruft der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF) dazu auf, Zuversicht und sozialen Zusammenhalt zu stärken. „Gerade jetzt brauchen die Menschen die Sicherheit, dass sie nicht im Stich gelassen werden. Es braucht die Zuversicht, dass es auch bei finanziellen Engpässen Lösungen und Unterstützung geben wird. Mit Blick auf die Erfahrungen der Coronazeit ist es besonders wichtig, Ängsten entgegenzuwirken. Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche und ältere Menschen dürfen nicht wieder mit ihren Ängsten allein gelassen werden“, betont Renate Jachmann-Willmer, SkF-Bundesvorstand.</p>
<p>In den SkF-Beratungsstellen ist das zentrale Thema der Ratsuchenden die Sorge und die Angst, ihre Energiekosten nicht mehr bezahlen zu können. Zunehmend mehr Menschen, auch solche, die früher nie in eine Sozialberatungsstelle gekommen wären, suchen aktuell Rat und Hilfe. Die meisten Menschen können noch nicht abschätzen, welche Kosten auf sie zukommen. Und sie wissen nicht, welche Erleichterung ihnen die Entlastungspakete bringen werden. Viele Rentner:innen, Alleinerziehende und Familien mit kleinen Einkommen wissen nur, dass sie kein Geld übrighaben, um die steigenden Kosten aufzufangen.</p>
<p>Gleichzeitig kennen viele die Möglichkeiten der Unterstützung nicht bzw. scheuen sich, Anträge beim Wohngeldamt, im Jobcenter bzw. Sozialamt zur Vermeidung von Härten zu stellen. &#8222;Wichtig ist jetzt, dass die Menschen die Sicherheit haben, schnell alle notwendigen Auskünfte zu bekommen. Hier sind nicht nur die Beratungsstellen gefordert, sondern auch die Ämter. Notwendig ist eine Aufstockung der Beratungskapazitäten und vereinfachte Antragsverfahren, wie sie in der Zeit der Pandemie möglich waren“, fordert Jachmann-Willmer. Ebenso wichtig sei es jetzt – analog der Coronazeit – erneut über ein Moratorium für Wohnungskündigungen bei Mietrückstand und auch für Stromsperren nachzudenken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alleinerziehende und deren Kinder brauchen in der Energiekrise mehr Unterstützung</title>
		<link>https://skf-brilon.de/alleinerziehende-und-deren-kinder-brauchen-in-der-energiekrise-mehr-unterstuetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 09:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung Alleinerziehende und deren Kinder brauchen in der Energiekrise mehr Unterstützung AGIA fordert schnelles Handeln der Politik Dortmund, 17. Oktober 2022. Alleinerziehende und ihre Kinder sind durch die aktuelle Energiekrise...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Pressemitteilung</h1>
<h1>Alleinerziehende und deren Kinder brauchen in der Energiekrise mehr Unterstützung</h1>
<h2>AGIA fordert schnelles Handeln der Politik</h2>
<p>Dortmund, 17. Oktober 2022. Alleinerziehende und ihre Kinder sind durch die aktuelle Energiekrise und das dadurch erhöhte Armutsrisiko in besonderer Weise belastet. Daher fordert die Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA), sie im kommenden Winter verlässlich und unbürokratisch zu unterstützen.</p>
<p>Die AGIA-Trägerverbände blicken mit großer Sorge auf die massiv steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten und damit auf verschärfte Ängste Alleinerziehender. Sie bewerten das beschlossene Entlastungspaket der Bundesregierung als einen Schritt in die richtige Richtung, halten es aber nicht für ausreichend. So kommt es beispielsweise bei Alleinerziehenden nicht zielgerichtet an, da die Erhöhung des Kindergeldes mit Sozialleistungen oder Unterhaltsvorschuss verrechnet werde, so die Verbände.</p>
<p>Die AGIA appelliert daher an die Politik, die angekündigte Kindergrundsicherung, die sich am realistischen Bedarf von Kindern orientieren soll, mit Hochdruck voranzutreiben. Dazu gehört auch, die Existenzsicherung von Kindern getrennter Eltern bei erweitertem Umgang in beiden elterlichen Haushalten abzusichern sowie Alleinerziehende bei der Kinderbetreuung durch verbindliche Zusagen zu entlasten. Dazu zählen Betreuungsgarantien von Ländern und Kommunen, bezogen auf Kitas, Schulen und Ganztagsbetreuung.</p>
<p>Viele Alleinerziehende sind durch den seit der Corona-Pandemie andauernden gesellschaftlichen Krisenmodus an ihre Belastungsgrenze angekommen. Ausfälle in der Kinderbetreuung und Schulschließungen haben besonders jene alleinerziehenden Mütter getroffen, die vielfach über kein ausreichendes soziales Netz der Unterstützung verfügen oder die von den Kindesvätern keine finanziellen Leistungen bekommen. Sichtbar wird die Erschöpfung von Müttern und Vätern durch deren deutlich gestiegene Nachfrage nach Kuren.</p>
<p>Um alleinerziehende Eltern, die kleine oder mehrere Kinder betreuen, zu stärken und zu entlasten, hält die AGIA eine erweiterte Förderung gezielter präventiver und kurativer Maßnahmen wie Eltern-Kind-Kuren und Familienbildung für dringend erforderlich. Nach Auffassung des Verbandes darf die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber Alleinerziehenden und Kindern der Energiekrise nicht zum Opfer fallen.</p>
<p><em>Die katholische Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA) setzt sich für die Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lebensverhältnisse von Ein-Eltern-Familien, insbesondere von Müttern, ein.</em></p>
<p><em>Trägerverbände der AGIA sind: Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. (SkF), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung (BAG).</em></p>
<p><em>Ansprechpartnerin: Geschäftsstelle der AGIA c/o SkF Gesamtverein e. V., Gisela Pin-gen-Rainer, Tel. 0231 557026-34, E-Mail: <a href="mailto:pingen@skf-zentrale.de">pingen@skf-zentrale.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recht auf kostenfreie Schuldnerberatung nötig</title>
		<link>https://skf-brilon.de/recht-auf-kostenfreie-schuldnerberatung-noetig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 11:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis 3. Juni nimmt die schnell steigende finanzielle Belastung für Verschuldete in den Blick Paderborn, 27.05.2022 (cpd) – Ein Recht auf Schuldnerberatung für alle...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis 3. Juni nimmt die schnell steigende finanzielle Belastung für Verschuldete in den Blick</em></p>
<p><strong>Paderborn</strong>, 27.05.2022 (cpd) – Ein Recht auf Schuldnerberatung für alle fordert die Caritas. „Angesichts der schnell steigenden Preise ist es manchmal nur ein kleiner Schritt von der Verschuldung in die Überschuldung“, sagt Christoph Eikenbusch, Leiter der Abteilung „Armut“ beim Diözesan-Caritasverband Paderborn. Anlässlich der Aktionswoche der Schuldnerberatung, die vom 30. Mai bis 3. Juni unter dem Motto „… und plötzlich überschuldet“ stattfindet, weist er auch auf den nötigen Ausbau der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen hin.</p>
<p>Gerade in der Phase der Pandemie hätten viele Menschen erlebt, wie schnell die eigene Finanzlage aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. „Eine Krankheit, eine Phase der Kurzarbeit oder eine heftige Nachzahlung beim Stromversorger kann da schon reichen“, erklärt Birgit Pachur, Referentin für Schuldner- und Insolvenzberatung beim Diözesan-Caritasverband. Schnell gerate man dann in die Überschuldung. „Damit ist man gefangen in einem Teufelskreis aus Forderungen, die nicht beglichen werden können.“ Das sorge zudem für ein Gefühl der Stigmatisierung. „Viele fühlen sich dann durch ihre Situation persönlich verletzt, obwohl Überschuldung nur sehr bedingt mit übermäßigem Konsum oder wirtschaftlichem Fehlverhalten zu tun hat“, sagt Pachur. „Vielmehr sind Krankheit, Arbeitslosigkeit und persönliche Krisen die häufigsten Auslöser.</p>
<p>Bessere Chancen, aus der Überschuldung zu kommen, hat, wer sich beraten lässt, betont Birgit Pachur. „Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen können Wege aufzeigen, wie die eigene finanzielle Situation stabilisiert und verbessert werden kann und wie dann auch die materielle Existenz gesichert werden kann.“ Im Erzbistum Paderborn gibt es 22 Beratungsstellen in katholischer Trägerschaft, die Sozialberatung für Ver- und Überschuldete anbieten. „Bei der Mehrzahl gibt es wegen der starken Nachfrage zwar eine Warteliste, ein erstes Gespräch zur Sondierung der akuten Notlage ist aber zumeist innerhalb weniger Tage möglich“, sagt Christoph Eikenbusch. „Der Kontakt zur Beratungsstelle lohnt sich deshalb auf jeden Fall.“</p>
<p>Ein Problem sei allerdings, dass nicht alle Menschen ein Recht auf eine kostenfreie Beratung haben – Solo-Selbständige, Menschen im Ruhestand und Studierende etwa seien davon ausgeschlossen, ebenso oftmals Menschen, deren verfügbares Einkommen knapp oberhalb der Pfändungsfreigrenzen oder Hartz-IV-Leistungen liegen. „Dass man einer Vielzahl von Menschen qualifizierte Beratung vorenthält, leuchtet überhaupt nicht ein“, kritisiert Christoph Eikenbusch. „Wir wissen doch, wie wichtig eine gute Beratung für die Überwindung der Überschuldung ist, und dass es den meisten Überschuldeten nicht allein gelingt, dem Schuldturm zu entrinnen.“ Er fordert deshalb „ein Recht auf eine kostenfreie Beratung für alle und einen konsequenten Ausbau der Beratungsstellen, mit einer stabilen Finanzierung.“</p>
<p>Im Rahmen der Aktionswoche der Schuldnerberatung veranstaltet der Diözesan-Caritasverband Paderborn gemeinsam mit dem Katholischen Sozialdienst in Hamm am 20. Juni einen Praxisworkshop unter dem Titel „Steigende Energiekosten … und plötzlich überschuldet“, bei dem sich Berater von Schuldnerberatungsstellen und aus der Allgemeinen Sozialberatung über aktuelle Probleme und Maßnahmen austauschen.</p>
<p><strong>Info Schuldnerberatung</strong></p>
<p>Insgesamt 22 Schuldnerberatungsstellen im Erzbistum Paderborn befinden sich in katholischer Trägerschaft, entweder bei örtlichen Caritasverbänden oder Fachverbänden der Caritas wie dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) oder Männer (SKM) oder dem Katholischen Sozialdienst (KSD). 15 Beratungsstellen leisten auch Verbraucherinsolvenzberatung. Die Beratungsstellen befinden sich in Bielefeld, Brilon, Büren, Detmold, Dortmund, Hagen, Hamm, Herford, Herne, Iserlohn, Minden, Olpe, Paderborn, Rheda-Wiedenbrück, Siegen, Soest und Werl.</p>
<p>Mehr Infos: <a href="http://www.caritas-paderborn.de/beraten-helfen/armut-schulden/schuldnerberatung">www.caritas-paderborn.de/beraten-helfen/armut-schulden/schuldnerberatung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hintergrund</em></p>
<p><em>Veranstaltet wird die Aktionswoche von der Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatungsstellen der Verbände (AG SBV). Diese vertritt etwa 1.400 gemeinnützige Schuldnerberatungsstellen in Deutschland, in Trägerschaft der Verbraucher- und Wohlfahrtsverbände oder der Kommunen bzw. als Mitglied in einem der Verbände (Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Verbraucherzentralen). Im Gegensatz zu gewerblichen Anbietern ist die gemeinnützige soziale Schuldnerberatung für die überschuldeten Menschen kostenfrei. <a href="http://www.agsbv.de">www.agsbv.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsame Pressemitteilung von kfd, KDFB und SkF</title>
		<link>https://skf-brilon.de/gemeinsame-pressemitteilung-von-kfd-kdfb-und-skf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 08:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutlich mehr Schutz für Frauen vor Gewalt erforderlich Katholische Frauenverbände fordern Gesamtkonzept und finanzielle Absicherung von neuer Bundesregierung Dortmund / Düsseldorf / Köln. 23. November 2021. Beratung und Schutz von...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Deutlich mehr Schutz für Frauen vor Gewalt erforderlich</strong></h2>
<h3>Katholische Frauenverbände fordern Gesamtkonzept und finanzielle Absicherung von neuer Bundesregierung</h3>
<p>Dortmund / Düsseldorf / Köln. 23. November 2021. Beratung und Schutz von Frauen bei häuslicher und sexualisierter Gewalt muss von Gesellschaft und Politik ernster genommen und das Hilfesystem abgesichert werden. Die Istanbul-Konvention, die seit dem 01.02.2018 in Deutschland in Kraft ist, ist daher offensiv durch konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das fordern der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November.</p>
<p>„Frauen haben ein Recht auf Unterstützung bei erlittenem Unrecht und Verletzung ihrer Menschenwürde. Wir fordern die neue Bundesregierung auf, die Positionierung des Runden Tischs von Bund-Ländern-Kommunen aufzugreifen und endlich einen Gesetzentwurf vorzulegen, der eine bundesgesetzliche Finanzierung des Hilfesystems regelt“, fordert Hildegard Eckert, SkF Bundesvorsitzende. Frauen müssten uneingeschränkten Zugang zu Frauenhäusern und Beratungsstellen haben, der ihnen unabhängig von Einkommen und Vermögen, Herkunft, Wohnort und Aufenthaltsstatus gewährt werden muss. „Auch darf den Betroffenen nicht länger eine finanzielle Eigenbeteiligung wie beim Aufenthalt im Frauenhaus zugemutet werden“, so Eckert.</p>
<p>Die Umsetzung der Istanbul-Konvention als Frauenrechtskonvention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im politischen System stärker verankert und optimiert werden muss. Bisher getroffene Maßnahmen zum Gewaltschutz sind zudem darauf zu überprüfen, ob sie leicht für betroffene Frauen zugänglich sind. „Wir erwarten, dass die neue Bundesregierung dazu zügig ein Gesamtkonzept vorlegt und eine Koordinierungsstelle einrichtet“, betont Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende, „denn die Bereiche Prävention, Recht, Forschung, Schutz und Unterstützung müssen zusammengedacht und als politische Maßnahmen aufeinander abgestimmt entwickelt werden.“</p>
<p>Besonderes schutzbedürftig sind vielfach Frauen mit Migrationshintergrund. „Zugewanderten Frauen darf nicht länger zugemutet werden, in Gewaltbeziehungen bleiben zu müssen, weil das Asyl- und Aufenthaltsrecht sie nicht ausreichend schützt“, macht Sabine Slawik, KDFB-Vizepräsidentin, deutlich. „Wir fordern einen eigenständigen Schutz der Frauen bei geschlechtsspezifischer Gewalt und den Abbau rechtlicher Hürden. So muss die Bundesregierung die Vorbehalte gegen Artikel 59 der Istanbul-Konvention zurücknehmen.“</p>
<p>Die Istanbul-Konvention müsse ohne Einschränkung für alle Frauen gelten, die in Deutschland leben, ist die einhellige Forderung der Katholischen Frauenverbände.</p>
<p><em>Der KDFB ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit seiner Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. <a href="http://www.frauenbund.de">www.frauenbund.de</a></em></p>
<p>Pressereferentin Ute Hücker<br />
0221 – 860 92 24, <a href="mailto:ute.huecker@frauenbund.de">ute.huecker@frauenbund.de</a></p>
<p><em>Die kfd ist mit rund 450.000 Mitgliedern der größte katholische Frauenverband und eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. <a href="http://www.kfd-bundesverband.de">www.kfd-bundesverband.de</a></em></p>
<p>Pressesprecherin Julia Kaballo<br />
0211 – 44992-25, <a href="mailto:julia.kaballo@kfd.de">julia.kaballo@kfd.de</a></p>
<p>Die Pressemitteilung ist auf der <a href="https://www.skf-zentrale.de/pressemitteilungen/deutlich-mehr-schutz-fuer-frauen-vor-gewalt-erford/2093415/">Homepage</a> des SkF eingestellt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung des Bündnisses Sorgearbeit fair teilen</title>
		<link>https://skf-brilon.de/pressemitteilung-des-buendnisses-sorgearbeit-fair-teilen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 13:24:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://skf-brilon.de/?p=2378</guid>

					<description><![CDATA[Appell: Geschlechtergerechte Verteilung der Sorgearbeit prominent im Koalitionsvertrag verankern! Berlin, 21.10.2021. Das zivilgesellschaftliche Bündnis Sorgearbeit fair teilen &#8211; dem der SkF Gesamtverein e.V. angehört &#8211; wendet sich zu Beginn der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Appell: Geschlechtergerechte Verteilung der Sorgearbeit prominent im Koalitionsvertrag verankern!</h2>
<p>Berlin, 21.10.2021. Das zivilgesellschaftliche Bündnis Sorgearbeit fair teilen &#8211; dem der SkF Gesamtverein e.V. angehört &#8211; wendet sich zu Beginn der Koalitionsverhandlungen an die verhandelnden Parteien und fordert einen gleichstellungspolitischen Aufbruch für die faire Verteilung unbezahlter Sorgearbeit, damit Frauen über den gesamten Lebensverlauf ein existenzsicherndes Einkommen erwirtschaften können und Männer mehr Sorgearbeit übernehmen.</p>
<p>Hildegard Eckert, Bundesvorsitzende des Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF) betont: „Nur wenn es gelingt, die Aufgaben der Pflege, im Haushalt und in der Kinderbetreuung gleichmäßig auf beide Geschlechter zu verteilen und sie genauso wertzuschätzen wie die Produktion von Gütern, gibt es eine echte Chance auf Ebenbürtigkeit.“</p>
<p>Die Bündnismitglieder fordern, die gerechte Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern als eigenständiges Ziel im Koalitionsvertrag zu benennen und konkrete Maßnahmen zur Schließung der Sorgelücke zu vereinbaren. Strukturelle Hürden, die der gleichen Verteilung von Sorge- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern entgegenstehen, sind abzubauen und gezielt Anreize für eine faire Verteilung zu setzen.</p>
<p>Konkret fordert das Bündnis eine Entgeltersatzleistung für Pflegende, zehn Tage voll bezahlte Freistellung rund um die Geburt für Väter bzw. zweite Elternteile, die Ausweitung der nicht übertragbaren Elterngeldmonate sowie die Einführung einer Individualbesteuerung.</p>
<p>Den vollständigen Text des Appells finden Sie <a href="https://www.meine-caritas.de/files/newsletters/c4fcce01-2ea3-4e17-9662-2331fa5286bd/077d9dbe-de86-4bb7-b43e-1174db083d3b/documents/211021_B%C3%BCndnis%20Sorgearbeit_Appell%20Koalitionsverhandlungen.pdf">hier</a>.</p>
<p>Weitere Informationen sind unter <a href="https://www.sorgearbeit-fair-teilen.de/%20zu%20finden.">https://www.sorgearbeit-fair-teilen.de/</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Bündnis</strong></p>
<p>Das im Sommer 2020 gegründete zivilgesellschaftliche Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ setzt sich für die geschlechtergerechte Verteilung unbezahlter Sorgearbeit im Lebensverlauf ein. Seine 13 Mitgliedsverbände haben sich zum Ziel gesetzt, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für den Gender Care Gap und seine Auswirkungen zu sensibilisieren und sich für die Schließung der Sorgelücke einzusetzen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Dem Bündnis gehören an:</strong></p>
<ul>
<li>Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros  und Gleichstellungsstellen</li>
<li>Bundesforum Männer e.V.</li>
<li>Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.</li>
<li>Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.</li>
<li>Deutscher Beamtenbund und Tarifunion – Bundesfrauenvertretung</li>
<li>Deutscher Frauenrat e.V.</li>
<li>Deutscher Gewerkschaftsbund</li>
<li>Deutscher Hauswirtschaftsrat e. V.</li>
<li>Frauenwerk der Nordkirche</li>
<li>Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.</li>
<li>Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.</li>
<li>WIR! Stiftung pflegender Angehöriger</li>
<li>Zukunftsforum Familie e.V.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt </strong></p>
<p>Juliane Rump</p>
<p><a href="mailto:presse@sorgearbeit-fair-teilen.de">presse@sorgearbeit-fair-teilen.de</a></p>
<p>Tel. +49 152 / 596 990 53</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Pressemitteilung ist auf der <a href="https://www.skf-zentrale.de/startseite/startseite">Homepage</a> des SkF eingestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschlechtergerechtigkeit beginnt bei der fairen Verteilung von Sorgearbeit!</title>
		<link>https://skf-brilon.de/geschlechtergerechtigkeit-beginnt-bei-der-fairen-verteilung-von-sorgearbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 06:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://skf-brilon.de/?p=2371</guid>

					<description><![CDATA[Pressemitteilung Pünktlich zu den Bundestagswahlen 2021 launcht das zivil-gesellschaftliche Bündnis Sorgearbeit fair teilen – dem der SkF Gesamtverein e.V. angehört – seinen Onlineauftritt und appelliert an die Parteien: Schluss mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Pressemitteilung</strong></h2>
<p><strong>Pünktlich zu den Bundestagswahlen 2021 launcht das zivil-gesellschaftliche Bündnis Sorgearbeit fair teilen – dem der SkF Gesamtverein e.V. angehört – seinen Onlineauftritt und appelliert an die Parteien: Schluss mit dem Aussitzen – die Politik muss endlich den Weg für einen gleichstellungspolitischen Aufbruch und die gerechte Verteilung von Sorgearbeit ebnen!</strong></p>
<p>In Sachen Geschlechtergerechtigkeit hakt es an allen Ecken und Enden. Spätestens in der Corona-Krise mag dies wohl kaum noch jemand bestreiten. Ein Kernproblem ist und bleibt die ungleiche Verteilung von Sorge- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern.<br />
Who cares? Der sogenannte  Gender Care Gap  liegt nach wie vor bei 52 Prozent – bei heterosexuellen Paarhaushalten mit Kindern sogar bei 83 Prozent. Diese gravierende Sorgelücke hat erhebliche Folgen und führt unter anderem dazu, dass vielen Frauen nicht im gleichen Maße wie Männern Zeit und Kraft zur Verfügung stehen, einer eigenen existenzsichernden beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Gleichzeitig wird von Männern immer noch erwartet, die Rolle des Familienernährers zu übernehmen, sodass ihnen für Sorge- und Hausarbeit zu wenig Zeit bleibt.</p>
<p>Das Bündnis Sorgearbeit fair teilen bringt es auf den Punkt: Wer Gleichberechtigung will, muss an der gerechten Verteilung unbezahlter Sorgearbeit ansetzen. Allen Menschen muss unabhängig von ihrem Geschlecht ermöglicht werden, ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften und zugleich ihren Sorgeverpflichtungen nachkommen zu können. Dafür müssen strukturelle Hürden abgebaut werden, die die gleiche Verteilung von Sorge- und Hausarbeit verhindern.</p>
<p>Close the Gap! Das Bündnis nimmt die Parteien in die Pflicht, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Sorgelücke zu schließen. So fordern die 13 Mitgliedsorganisationen des  Bündnisses die Politik auf, eine zehntägige Freistellung für Väter bzw. zweite Elternteile rund um die Geburt mit vollem Lohnersatz einzuführen. Die Freistellung unterstützt die partnerschaftliche Arbeitsteilung in den Familien von Anfang an.<br />
Auch beim Steuersystem sieht das Bündnis dringenden Handlungsbedarf. Das Ehegattensplitting setzt starke Anreize für ein Familienmodell aus Hauptverdiener und Hausfrau bzw. „Zu-verdienerin“. Die Bündnismitglieder fordern von der Politik, die Lohnsteuerklasse V endlich abzuschaffen und eine Individualbesteuerung einzuführen.</p>
<p>Die sechs Forderungen des Bündnisses an die Parteien zur Bundestagswahl 2021  sind ab sofort online verfügbar. Auch das im Gründungsstatut zusammengefasste Selbstverständnis und die Ziele des Bündnisses sind auf der Website sorgearbeit-fair-teilen.de zu finden. Sorge- und Erwerbsarbeit müssen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Familienform, sexueller Orientierung oder sozialem Status – als selbstverständliche Elemente weiblicher wie männlicher Lebensverläufe begriffen und möglich gemacht werden, ohne dass dies zu individueller Überforderung führt. Dies hat sich das Bündnis zum obersten Ziel gesetzt.</p>
<p>Das Bündnis<br />
Das im Sommer 2020 gegründete zivilgesellschaftliche Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ setzt sich für die geschlechtergerechte Verteilung unbezahlter Sorgearbeit ein. Seine 13 Mitgliedsverbände haben sich zum Ziel gesetzt, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für den Gender Care Gap und seine Auswirkungen zu sensibilisieren und sich für die Schließung der Sorgelücke einzusetzen.</p>
<p>Dem Bündnis gehören an:<br />
·    Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen<br />
·    Bundesforum Männer e.V.<br />
·    Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.<br />
·    Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.<br />
·    Deutscher Beamtenbund und Tarifunion – Bundesfrauenvertretung<br />
·    Deutscher Frauenrat e.V.<br />
·    Deutscher Gewerkschaftsbund<br />
·    Deutscher Hauswirtschaftsrat e. V.<br />
·    Frauenwerk der Nordkirche<br />
·    Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.<br />
·    Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.<br />
·    WIR! Stiftung pflegender Angehöriger<br />
·    Zukunftsforum Familie e.V.</p>
<p>PRESSEKONTAKT<br />
Juliane Rump<br />
presse@sorgearbeit-fair-teilen.de<br />
Tel. +49 152 / 596 990 53</p>
<p>Die Pressemitteilung ist auf der Homepage des SkF eingestellt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktionswochen Schuldnerberatung: Existenzielle Notlagen durch Pandemie verstärkt</title>
		<link>https://skf-brilon.de/aktionswochen-schuldnerberatung-existenzielle-notlagen-durch-pandemie-verstaerkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 14:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die Betroffenen wissen nicht mehr ein noch aus“ Aktionswoche Schuldnerberatung: Existenzielle Notlagen durch Pandemie verstärkt &#160; Hochsauerlandkreis (drh) – Die Schuldnerberatung muss bedarfsgerecht ausgebaut werden, um die in der Corona-Pandemie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Betroffenen wissen nicht mehr ein noch aus“ </strong></p>
<p><strong>Aktionswoche Schuldnerberatung: Existenzielle Notlagen durch Pandemie verstärkt</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochsauerlandkreis (drh) – Die Schuldnerberatung muss bedarfsgerecht ausgebaut werden, um die in der Corona-Pandemie gestiegene Zahl verschuldeter Menschen besser unterstützen zu können. Das machen die Diakonie Ruhr-Hellweg und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF Brilon e.V.) deutlich. Mit ihren Schuldnerberatungen stehen sie Menschen im Hochsauerlandkreis zur Seite, die ihre bestehende oder drohende Überschuldung nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können. Den Start der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung am 7. Juni nehmen sie zum Anlass, um auf den Alltag der Betroffenen und die Arbeit der Beratungsstellen aufmerksam zu machen.</p>
<p>„Jeder Mensch kann plötzlich in die Lage kommen, dass er seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann“, sagt Christoph Straub, Leiter der Schuldnerberatung bei der Diakonie Ruhr-Hellweg. Gerade in der Corona-Krise habe sich das gezeigt. „Durch Kurzarbeit oder Kündigung wurden die Einkäufe des täglichen Lebens plötzlich zur Herausforderung. Kredite konnten nicht mehr getilgt werden, der Verlust der eigenen vier Wände drohte. Homeschooling machte für Familien eine gewisse technische Ausstattung nötig“, nennt er einige Beispiele. „Das bildet sich in der Arbeit der Schuldnerberatungen ab.“</p>
<p>„Jobsorgen, wirtschaftliche Not, Verunsicherung, Zukunftsangst – all das nehmen wir in den Beratungsgesprächen verstärkt wahr“, bestätigt Iris Mund, Geschäftsführerin des SkF Brilon e.V. Durch die Pandemie seien zunehmend auch Solo-Selbständige und Freiberufler von Überschuldung bedroht. „Viele Existenzen sind prekär aufgestellt. Wir sprechen da mittlerweile nicht mehr nur über Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung und Beschäftigte im Niedriglohnsektor.“</p>
<p>Das Problem nehme in allen Schichten zu. „Jetzt drohen auch Menschen in Verschuldung zu geraten, die es vorher niemals für möglich gehalten hätten“, sagt Christoph Straub. „Und die Auswirkungen der Krise halten weiter an. Wir gehen davon aus, dass der Beratungsbedarf noch steigen wird und wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen werden.“</p>
<p>Um den Ratsuchenden zu helfen, entwickeln die Beratungsstellen von Diakonie und SkF e.V. individuelle Wege, um Ausgaben zu verringern oder Einnahmen zu erhöhen. Entsprechend der finanziellen Möglichkeiten wird ein Tilgungsplan erarbeitet und/oder das gerichtliche Verbraucherinsolvenzverfahren eingeleitet. Außerdem werden Fertigkeiten vermittelt, um erneute Geldnot zu vermeiden. Die Schuldnerberatungen sollen Struktur geben und die nötige rechtliche Unterstützung bieten, um Betroffenen einen Ausweg aufzuzeigen.</p>
<p>„Uns geht es um die Menschen hinter den Schulden. So wie es auch das Motto der Aktionswoche „Der Mensch hinter den Schulden“ ausdrückt“, betont Iris Mund. „Überschuldung ist auch immer eine menschliche Katastrophe. Sie schränkt die Lebensgrundlage ein. Sie führt zu Existenzängsten und häufig zu erheblichen psychischen Belastungen. Die Betroffenen wissen nicht mehr ein noch aus.“</p>
<p>Die Schuldnerberatungen von Diakonie und SkF Brilon e.V. arbeiten eng zusammen. Die Diakonie ist im HSK für Ratsuchende aus Arnsberg, Sundern und Meschede da. Der SkF unterstützt überschuldete Menschen aus dem Altkreis Brilon.</p>
<p>Internet: <a href="http://www.diakonie-ruhr-hellweg.de">www.diakonie-ruhr-hellweg.de</a>; <a href="https://skf-brilon.de">https://skf-brilon.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Richtfest im Tiny House</title>
		<link>https://skf-brilon.de/2353-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 13:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Presse-Information (Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e. V.) Richtfest im Tiny House Die sieben Fachverbände der Caritas im Erzbistum Paderborn lassen für Bedürftige ein mobiles Haus bauen. Jugendliche eines Berufsförderzentrums...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Presse-Information (Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e. V.)</strong></p>
<p><strong>Richtf</strong><strong>es</strong><strong>t im T</strong><strong>iny House</strong></p>
<p><em>Die sieben Fachverbände der Caritas im Erzbistum Paderborn lassen für Bedürftige ein mobiles Haus bauen. Jugendliche eines Berufsförderzentrums setzen eigene Ideen um.</em></p>
<p><strong>Paderborn</strong>, 4.6.2021 (cpd) – Einem Wohnungslosen zeitweise ein Dach über dem Kopf oder einer gewaltbedrohten Frau eine Ausweichmöglichkeit geben – dafür bauen die sieben Fachverbände des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn zurzeit ein „Tiny House“. Das 15-Quadratmeter-Haus für Bedürftige, das in den Werkstätten des IN VIA St. Lioba Berufsförderzentrums in Paderborn entsteht, feierte nun Richtfest. „Wir wollen Bedürftigen in einer Notsituation das Tiny House als Starthilfe für eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen“, erklärt Matthias Krieg, Diözesangeschäftsführer der Vinzenz-Konferenzen, der zusammen mit Reinhild Steffens-Schulte, der Diözesangeschäftsführerin von SkF und SKM, die Einsatzkoordination übernimmt. Das Tiny House soll mobil sein und dort zum Einsatz kommen, wo Wohnraum benötigt wird – möglichst in der Nähe eines örtlichen Fachverbandes der Caritas, damit der jeweilige Bewohner in der Krise beraten und begleitet werden kann. „Wie lange der Einsatz an den unterschiedlichen Standorten nötig sein wird, hängt von der jeweiligen Situation der Bewohner ab“, erklärt Reinhild Steffens-Schulte.</p>
<p>Die Idee zu dem Tiny House kam in einer Konferenz der sieben Diözesan-Fachverbände der Caritas vor allem angesichts des zunehmend knappen Wohnraumes besonders für Bedürftige auf. „Zielgruppen sind in erster Linie wohnungslose Menschen, aber auch Alleinerziehende mit ihren Kindern, gewaltbedrohte Frauen oder Jugendliche, die die sozialen Einrichtungen verlassen müssen“, sagt Steffens-Schulte. Gebaut wird in der Werkstatt des Berufsförderzentrums St. Lioba in Paderborn, dessen Träger IN VIA zu den Caritas-Fachverbänden gehört. „Wir haben alle nötigen Ressourcen beieinander und die von uns unterstützten Jugendlichen können ein spannendes und sinnvolles Projekt umsetzen“, sagt Christoph Klausing, Geschäftsführer von St. Lioba.</p>
<p>Im September fand der erste Workshop mit den Handwerkern statt. Die Vorgabe: Das Haus muss ein selbständiges Wohnen ermöglichen: Schlafen, Essen, Wohnen und Körperpflege auf maximal 15 Quadratmetern – mit Strom, Wasser und Abwasser, was sich als die größte Herausforderung herausstellte. „Es gab viele Gespräche und viele gute Ideen unserer Azubis, was in das Haus hineingehört“, sagt Klausing. „Alle Beteiligten waren mit Herz und Kompetenz dabei“, lobt Reinhild Steffens-Schulte. Eine Architektin stand bei dem Projekt ehrenamtlich beratend zur Seite, Praktiker wurden einbezogen. Beim Arbeitstreffen im Dezember hatten die Jugendlichen und Ausbildungsleiter der Werkstatt bereits ein Modell gebaut. Im Januar ging es dann los: Die Werkstatt kaufte den Anhänger und die Materialen ein. Gebaut wird das Haus mit 6,60 Meter Länge und 2,55 Meter Breite in Holzständerbauweise auf einem dreiachsigen Anhänger mit einem maximalen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. „Schließlich soll es auch durch enge Einfahrten oder Gassen passen“, erklärt Matthias Krieg. „Keine leichte Herausforderung, aber machbar.“ Hinzu kommt die Notwendigkeit einer örtlichen Baugenehmigung, um das Tiny House aufstellen zu dürfen. Im Herbst soll das mobile Haus dann seinen ersten Einsatzort finden. Interessenten gibt es bereits.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Info</em></p>
<p><em>An dem Projekt Tiny House sind die sieben Fachverbände des Caritasverbandes im Erzbistum Paderborn beteiligt. Diese sind die Caritas-Konferenzen, IN VIA, Kreuzbund, Malteser, Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), Sozialdienst katholischer Männer (SKM) und Vinzenz-Konferenzen.</em></p>
<p><em>Foto:</em></p>
<p><em>Richtfest des Tiny Houses: Azubis des Berufsförderzentrums zeigen mit ihren Ausbildungsleitern Dieter Müller und Ludger Wiemers (hinten) das Innere des in Holzständerbauweise auf einem Anhänger errichteten Rohbaus. Auf das fertige Haus freuen sich (von rechts) Matthias Krieg (Vinzenzkonferenzen), Reinhild Steffens-Schulte (SkF/SKM) und Christoph Klausing (IN VIA St. Lioba).</em></p>
<p><em>Modell:</em></p>
<p><em>Ein Modell zeigt, wie das Tiny House fertig einmal aussehen soll. Reinhild Steffens-Schulte, Diözesan-Geschäftsführerin von SkF und SKM, schaut sich das Innere durchs Fenster an.</em></p>
<p><em> (Fotos: cpd / Jonas)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weg frei für inklusive Kinder- und Jugendhilfe – SkF begrüßt Zustimmung des Bundesrates</title>
		<link>https://skf-brilon.de/weg-frei-fuer-inklusive-kinder-und-jugendhilfe-skf-begruesst-zustimmung-des-bundesrates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathana Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 09:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://skf-brilon.de/?p=2345</guid>

					<description><![CDATA[Pressemitteilung 07.05.2021 Dortmund 07.05.2021. Der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF) begrüßt, dass heute das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) auch im Bundesrat beschlossen wurde. Damit ist die grundlegende Reform des...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Pressemitteilung</strong></h3>
<p><strong>07.05.2021</strong></p>
<p>Dortmund 07.05.2021. Der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF)<br />
begrüßt, dass heute das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) auch im Bundesrat<br />
beschlossen wurde. Damit ist die grundlegende Reform des SGB VIII nach langen und<br />
gründlichen Beratungen unter Einbeziehung der Fachpraxis beschlossen. Dies ist die<br />
Grundlage, um die Kinder- und Jugendhilfe inklusiver und partizipativer auszugestalten.<br />
„Besonders freuen uns die Änderungen im § 19 zur Einbeziehung von beiden Eltern in die<br />
Leistungen der Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen, die Unterstützungsangebote für Familien<br />
mit psychisch kranken Elternteilen und die Verbesserungen für Kinder und Jugendliche, die<br />
außerhalb ihrer Familien aufwachsen“, betont die Bundesvorsitzende Hildegard Eckert.</p>
<p>Jetzt gilt es, die Beschlüsse in die Praxis umzusetzen und die Dienste und Angebote sowie<br />
die Hilfestrukturen in den Kommunen anzupassen. Darüber hinaus bleibt es eine große<br />
Herausforderung für die nächste Bundesregierung, die jetzt festgelegten Stufenpläne zur<br />
Inklusion schrittweise umzusetzen und so tatsächlich bundesweit für alle Kinder und<br />
Jugendlichen mit und ohne Behinderung inklusive Teilhabe- und Bildungsgerechtigkeit aus<br />
einer Hand zu schaffen. Der SkF wird diesen Prozess mit seinen Angeboten vor Ort aktiv<br />
unterstützen.</p>
<h6>Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeitern in bundesweit 138 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation<br />
auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91<br />
Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 40 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter/VaterKind-Einrichtungen,<br />
31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.</h6>
<h6>Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.<br />
Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund<br />
Tel. 0231 557026-27 bzw. -37, Fax 0231 557026-60, E-Mail: presse@skf-zentrale.de</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
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